Das Projekt

City in Motion – Ein urbanes virtuelles Testfeld

CityInMotion ist ein virtuelles Testfeld für autonome Systeme, das reale Menschen und reale Fahrzeuge in einem virtuellen, urbanen Szenario zusammenführt.

Reale Menschen werden in Echtzeit erfasst und treffen als Avatare auf reale Fahrzeuge, deren Daten live von Prüfstandsfahrzeugen übertragen werden. Das virtuelle Szenario ist dabei ein detailliertes Abbild einer existierenden Innenstadt, erweitert um alle physikalisch relevanten Attribute. Um dies zu erreichen, werden die Technologien von Prüfständen hochautomatisierter Fahrzeuge, die realen Bewegungen und Wege der Menschen in einem georeferenzierten, detaillierten und physikalisch korrektem VR Stadtmodell zusammengeführt.

Ein virtueller Dialog

Partner

AVL SCHRICK entwickelt und fertigt Verbrennungsmotoren und Motorkomponenten. Das Unternehmen gehört seit 2002 zum weltgrößten privatwirtschaftlichen Antriebsentwickler AVL List und beschäftigt sich intensiv mit neuen, alternativen Antriebskonzepten.

Gegründet wurde das Unternehmen als Dr. Schrick GmbH 1969. Die Wurzeln des Unternehmens liegen im Motorsport. Der ersten Turboladerentwicklung im Jahr 1972 folgte Mitte der 1980er-Jahre der erste komplette Motor für den Renneinsatz. In den 1980er- und 1990er-Jahren etablierte sich das Unternehmen zunehmend als Anbieter von Antrieben für Rennsport und Automobilindustrie. 

Seit 2002 gehört das Unternehmen zu AVL List und firmiert seit dem 1. September 2007 unter AVL SCHRICK GmbH.

Seit den frühen 2000er-Jahren beschäftigt sich AVL SCHRICK intensiv mit der Entwicklung neuer, alternativer Antriebskonzepte. So integrierte AVL SCHRICK bereits 2003 Hybrid-Technologien in Fahrzeuge. Nach einer Standort-Erweiterung im Jahr 2007 aufgrund des starken Unternehmenswachstums startete AVL SCHRICK in 2010 den Serienanlauf von Blockheizkraftwerken. Das Jahr 2012 stand für das Unternehmen im Zeichen der Expansion seiner Kleinserien (APU) und der Forschung und Entwicklung im Bereich der Nutzung von Restwärme (Waste Heat Recovery).

HHVISION wurde im Jahr 2000 mit den Schwerpunkten digitales Entwerfen und Konstruieren gegründet. Seit 20 Jahren entwickeln wir mit unseren 35 Mitarbeitern konstant den Qualitätsstandard der verschiedenen Darstellungsmedien architektonischer Planung weiter.

So stellen wir sowohl Gebäude und Städte, als auch digitale Menschmodelle so realitätsnah wie möglich in Form von Bildern, Animationen und als interaktive 3D-VR-Szenen dar.

In den letzten 10 Jahren forschte HHVISION in verschiedenen Themengebieten mit unterschiedlichen Kooperationspartnern. Dabei wurde die Projekte „Virtuell immersives Stadtplanungsmodells“, die „Virtuell immersiven Webkonferenz“ und „3D People in Motion“ durchgeführt, welche wegweisende neue virtuelle Darstellungsmethoden in den Bereichen Stadtplanung, virtuelle Konferenz digitale Menschmodelle aufzeigten. Aus den Projekten ergaben sich neue Arbeitsbereiche, die stetig ausgebaut werden und damit neue Fragen aufwerfen, die es zu erforschen gilt.

In dem Forschungsvorhaben Ai.vatar soll untersucht werden, wie sich digitale Menschmodell noch realistischer darstellen lassen, wie eine Kommunikation mit einem intelligenten digitalen Avatar umgesetzt werden kann und welche Schnittstellen geschaffen werden müssen, um einen qualitativen Dialog mit seinem digitalen Gegenüber halten zu können.

Die Technische Hochschule Köln versteht sich als University of Technology, Arts, Sciences. Mit ihrer disziplinären und kulturellen Vielfalt und Offenheit gestaltet sie Soziale Innovation und liefert substantielle Beiträge zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen.

Wir bilden eine Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden und verstehen uns als lernende Organisation, die neue Wege geht. Beispielsweise gehört die TH Köln bundesweit zu den Pionierinnen in der Entwicklung und Gestaltung neuer hochschuldidaktischer Konzepte.

Das Fächerspektrum umfasst die Bereiche Angewandte Naturwissenschaften; Architektur und Bauwesen;  Information und Kommunikation; Informatik; Ingenieurwesen; Kultur, Gesellschaft und Soziales sowie Wirtschaft. Jährlich nehmen rund 6.500 Studierende ein Studium an der TH Köln auf. Insgesamt bringen 26.000 Studierende aus rund 120 Ländern gemeinsam mit 440 Professorinnen und Professoren und weiteren 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihr Potential ein.

In der Forschung stehen Zukunftsfragen wie Klimawandel, Energieversorgung, Ernährungssicherheit und demographischer Wandel im Fokus; bei der Entwicklung von Lösungsstrategien und der Gestaltung der wichtigsten Fragen der Zeit  bringen die Forscherinnen und Forscher ihre fachliche Expertise im interdisziplinären Zusammenspiel ein. 

Neugierig?

Wir verraten Ihnen gerne mehr:

Das Projekt wird gefördert von: